Offizieller Bericht

Zeltlager 2002 in Sandgrub

 

    Am 08. – 11.08.2002 fand das Zeltlager der katholischen Jugend in der Nähe von Schnaitsee statt. Es fuhren 56 Teilnehmer und 11 Verantwortliche mit.

Regeln und Plichten gibts auch im Zeltlager

    Wie jedes Jahr galt es die gestellten Aufgaben zu erfüllen. Alle Dienste wurden Zeltweise durchgeführt. Es handelte sich dabei um das Holzhacken und sägen, für das Feuer auf dem wir unser Essen kochten oder uns wärmten, wenn es kalt war. Dem Küchendienst, der entweder morgens, mittags oder abends half den Küchenverantwortlichen das Essen mit zuzubereiten. Nach dem Essen trat ein weiterer Dienst in Aktion. Es handelte sich dabei um den Spüldienst, der den ganzen Tag die verschmutzten Geschirre der Küche sauber machen musste. Natürlich gab es auch den allgemein verhassten Dienst des ZBV , was nicht Zum Besonderen Vergnügen bedeutete, wie manche Teilnehmer anfangs angenommen hatten. Ein Beispiel für diesen Dienst ist das Putzen des Klos.

    Es gab auch nachts etwas zu tun, denn dann durfte die Nachtwache unsere Wimpel, der in der Mitte vom Platz stand, vor den bösen Wimpelklauern bewachen. Bis auf einige Ausnahmen waren die Angriffe meist nicht besonders gut organisiert. Deshalb beschlossen die Verantwortlichen für den besten Angriff einen Gaudi- Kasten zu zahlen.

Das Freizeitprogramm

    Die ersten Tage des Lagers verbrachten wird damit in der Sonne zu liegen und vielleicht noch an den See zu gehen, der knapp 10 Minuten von unserem Lager entfernt war. Neben schwimmen und sonnen, konnte man sich beim Volleyballspielen oder beim Tischtennis beteiligen. Während den sonnigen Tagen machten wir eine Schnitzeljagd und einen Postenlauf, spielten das „Birgit – Gewalt – Spiel“. Es wurde außerdem noch ein Volleyball- und Tischtennisturnier organisiert. Doch leider gab es auch Tage an denen es furchtbar regnete und den Platz in einen Schlammplatz verwandelte.

Nicht alle vertragen den Regen…

    Es regnete es auch am Besuchertag, den einige Teilnehmer nutzten um mit ihren Eltern nach Hause zu fahren. Doch die Harten blieben bis zum Schluss und erlebten noch ein paar sonnige Tage. Auch der letzte Abend mit dem traditionellen „Großem Feuer“, bei dem wie jedes Jahr die Puppe eines Verantwortlichen, der von den Mitfahrern gewählt wurde, verbrannt wird. Es wurde viel gesungen und alle freuten sich über das Feuer, auch wenn es lange dauerte bis unsere Puppe brannte.

Abbau mit Hindernissen

    Der letzte Abend bedeutete wie jedes Jahr Abschied von dem Zeltlager zu nehmen, auf das warme Zuhause sollte man sich jedoch nicht zu früh freuen. Denn am letzten Tag musste der Platz geräumt werden. Doch dazu kam es nicht, obwohl wir am Tag davor die nicht benötigten Zelte abgebaut hatten, spielte das Wetter nicht mit und so konnten wir nur die abgebauten Zelte und alle anderen Utensilien auf den Laster räumen und nach Traunreut fahren. Doch ein Nachtrupp räumte bei schönem Wetter die übriggebliebenen Sachen auf.

    Nun zählen wir schon wie lang es noch bis zum nächsten Zeltlager im Jahr 2003 ist und hoffen, dass dieses mal das Wetter es gut mit uns meint und 10 Tage nur die Sonne scheint.

Dodo