1992

Zeltlager 1992 in Hirnsberg

Friede findet man nur in den Wäldern

(Michelangelo)        und dann war da noch das

ZELTLAGER ´92 (ungekürzte Originalfassung)

    Und wieder einmal war es unter anderem das Wetter, das dieses Zeltlager so von den bisherigen abhob.
Diesmal war es allerdings das genaue Gegenteil von letztem Jahr; ertranken wir 1991 förmlich in den Fluten auf unserem Zeltplatz, so ergab sich vom 31.7. bis zum 9.8. fast täglich die Gelegenheit an den nahegelegenen Simssee zum Baden zu gehen.

Aber zurück zum Ablauf:

    Zuerst waren wir sowieso nur eine Handvoll Leute, der sogenannte Vortrupp, gerade so viele, wie in dem großen Gemeinschaftszelt, das uns auch dieses Jahr wieder vom THW zur Verfügung gestellt worden war, Platz hatten.
Dieser Vortrupp also traf sich am letzten Schultag. Nach viel Vorbereitungsarbeit, nachdem Zelte und sonstiges Material auf der engen Wendeltreppe fast den ganzen Kirchturm hinunter geschleppt und in den Lastwagen verladen worden war, brachen wir in Richtung Hirnsberg auf. Da wir erst in der Dämmerung dort eintrafen, mußte in aller Eile der Laster entladen und das THW-Zelt aufgestellt werden.

Arbeit adelt!

    Der zweite Vortrupptag, der 3O. 7., steht traditionell ganz im Zeichen des Zeltaufbaus. Obwohl seit dem Aufstehen um sieben Uhr brütende Hitze über dem Zeltplatz liegt, begibt sich nach dem selbst-mitgebrachten Frühstück bei dem die erste von insgesamt drei Brillen während dieses Zeltlagers zu Bruch geht, eine kleine Gruppe auf Zeltplatzerkundung, während die übrigen mit dem Zeltaufstellen beginnen.
Trotz einiger Probleme stehen zu Mittag schon vier Zelte und das Grundgerüst der Jurte (großes Feuerzelt) und bis zum Abendessen sind trotz erheblicher Probleme alle 10 Schlafzelte sowie Jurte, Küchen- und THW-Zelt aufgestellt. Um 21 Uhr wird dann auch Feuer gemacht und wir sitzen noch bei erfrischenden Getränken im Feuerzelt zusammen.

Wer glücklich sein will, muss zu Hause bleiben.

(aus Griechenland)

    Laut und vernehmlich ruft an dem heutigen Tag, dem ersten „richtigen“ Zeltlagertag, schon nach dem Frühstück nicht nur die Arbeit, sondern auch die kräftige Stimme sogenannter „Hauptverantwortlicher“ (im Gegensatz zu den für einzelne Dienste oder Aufgaben zuständigen Teilverantwortlichen) zu Säuberung und Ausschilderung des Zeltplatzes, zum Aufstellen von Abfallbehältnissen etc. (denn auch im Zeltlager wird Müll getrennt). Kaum sind dann die um 15 Uhr angekommenen Teilnehmer auf die Zelte verteilt, gehen einige schon an den nur 15 Gehminuten entfernten See zum Baden. Als es am Abend dann Rühreier gibt, sind allerdings alle wieder vollzählig versammelt und auch ein kurzes Gewitter nach dem Essen hindert uns nicht, noch gemütlich in Feuer- und THWZelt zusammenzusitzen.

Schwerer Anfang ist zumeist zehnmal heilsamer als leichter Anfang

(Gotthelf)

    Nach dem Motto ging es an diesem sonnigen 1.8., gleich nach dem Frühstück in den Wald zum Holzholen. Geleitet wurde dies von den beiden Holzverantwortlichen Markus Woski und Andreas Werthan.
Bedingt durch die hohen Temperaturen gab es mittags bloß „Brote mit Grünfutter“ und anschließend eine längere Mittagspause. Danach machten sich einige wenige Arbeitswütige daran, das Loch für den Wimpelmasten auszuheben, der inzwischen von einer anderen Gruppe aus dem Wald gezogen wurde. Als der Mast dann endlich stand, zog es viele schon wieder an den See.
Abends allerdings kam das Wasser dann ganz von allein und in unglaublichen Mengen freiwillig ins Lager. Ein furchtbares Gewitter entlud sich, und es kam zu einer ebenso kalten wie nassen „Feuerzelt-Rettungsaktion“.
Nachts wird es noch einmal spannend; einige schlagen Alarm. Es heißt, Wimpelklauer seien im angrenzenden Wald versteckt. Leider erwies sieh das ganze als Einbildung und so konnte anschließend noch in Ruhe der Geburtstag von Hannes Wagner und Markus Woski ordentlich gefeiert werden.

Reiche Herzen erleben viel in kurzer Zeit

(Friedrich Spielhagen)

    Dieser Tag, der 2.8. begann für die beiden Küchenchefs Manfred Wiench und Lorenz Ernst, sowie für den Technischen Dienst – Verantwortlichen, nämlich mich, der ich auch für das Lagerfeuer zuständig war, schon um 4.30 Uhr am Morgen, denn heute sollte es zum Frühstück Bovesen geben, eine besonders arbeitsaufwendige Köstlichkeit. Eine halbe Stunde später wurde dann auch der Küchendienst geweckt und trotz des wieder einsetzenden Regens und einiger erheblicher Schwierigkeiten wie auslaufenden „Topfdeckelbehelfsbratpfannen“ konnte punkt 9 Uhr zum Essen-fassen geläutet werden. Da nach dem Essen wieder die Sonne schien, machten sich alle an die Arbeit, die für diesen Vormittag angefallen war. Mittags war es schon wieder so heiß, daß es nur belegte Brote gab. Als dann am Nachmittag Familie Woski wegen Markus‘ Geburtstag noch mit leckerem Kuchen vorbeischaute, war der Tag vollends gerettet. Abends gab es dann Milchreis, und zwar sehr guten.
Der Tagesausgang verlief ruhig und beschaulich. Langsam zerstreuten sich die Gruppen die noch gemütlich plaudernd oder leise singend in den Gemeinschaftszelten beisammen gesessen waren und die Nacht senkte sich auf das Lager hernieder. Stille kehrte ein auf dem großen Zeltplatz und mit der Zeit waren auch die letzten leisen Gespräche in den Zelten verstummt, als plötzlich, es war gegen ein Uhr und der uneingeweihte Beobachter, dem sich diese Szene dar geboten hätte, mit welcher routinierten Geräuschlosigkeit alle notwendigen Maßnahmen getroffen wurden und mit welcher Selbstverständlichkeit alles ablief, er hätte sich wahrscheinlich keinen Reim auf die ganze Sache machen können, denn plötzlich huschten dunkle schemenhafte Gestalten von Zelt zu Zelt, wobei in jedes kurz hineingeschaut wurde, auf einmal herrschte schon fast eine gewisse Geschäftigkeit im Feuerzelt… . Nach und nach wurden viele, hauptsächlich die Verantwortlichen, in Bereitschaft versetzt. Wieder vermutete man im angrenzenden Wald Wimpelklauer und diesmal wurden sogar bis 4 Uhr morgens Wachen über das ganze Lager verteilt aufgestellt und verstärkt Patrouillengänge unternommen. Es griff aber trotz aller Anzeichen niemand an.

Auch die Augen haben ihr täglich Brot: den Himmel

(Emerson)

Der Waidraum, unendliche Weiten.

Wir schreiben das Jahr 1992.

Die katholische Jugend ist mit ihrem fast 70 Mann starken Zeltlager unterwegs, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zeltplätze.

Heute ist der 3.8. Nach dem Frühstück um 9 Uhr wird das Lager auf Vordermann gebracht und Holz geholt. Anschließend gehen wir an den See, wo es auch Mittagessen, Joghurt und Tee, gibt. Hier wird auch eine Taufe vorgenommen. Thomas Reicheneder, zum ersten mal dabei, hat heute die Ehre, die erste Taufe in diesem Zeltlager über sich ergehen zu lassen. Wieder zurück im Lager, wird auch bald eine kleine Strafe fällig. Wegen anhaltendem schlechten Benehmens wird ein Mädchen einstimmig 5 Minuten in das unter Insidern so berüchtigte Blechklo gesperrt. Durchaus keine international anerkannte Strafvollzugsmethode, aber sehr wirksam. Danach wird Essen gekocht. Es gibt Fleischpflanzerl und Kartoffelpüree, allerdings erst um 22 Uhr. Da haben sich die Küchenverantwortlichen wohl ein klein wenig verschätzt. Danach werden noch zwei Taufen vorgenommen. Melanie Mischke und Andreas Ebert sind die Glücklichen, die extra mit dem Auto zum See gefahren werden.
In fröhlicher Geselligkeit klingt dieser Tag geruhsam aus.

Freude fehlt nie, wo Arbeit, Ordnung und Treue sind.

(Johann Kaspar Lavater)

    Und auch an diesem Tag hatten wir viel Freude, nicht nur aufgrund der Tatsache, daß wir schon von der Sonne geweckt wurden, die von einem strahlend blauen und wolkenlosen Himmel schien, gab es auch pünktlich um 9 Uhr Frühstück und der Vormittag verlief nicht zu hektisch, da diejenigen, die nicht für einen bestimmten Dienst eingetragen waren, die Zeit zur freien Verfügung hatten.
Da wurde der Wald erkundet, Karten gespielt, in den Zelten gelegen oder einfach nur zusammengesessen und geredet. Mittags gab es dann Fischstäbchen und für den Nachmittag war das sogenannte „ABC-Spiel“ vorgesehen, ein Geländespiel, bei dem zu jedem Buchstaben des Alphabets etwas aus der Natur gefunden und eingesammelt werden muß. Auch dieses Jahr gab es wieder einige lustige Einfälle, die mit Blödheitspunkten honoriert wurden. So gab es zum Beispiel bei dem Buchstaben x die xunde (gesunde) Fliege und bei v die versehrte Fliege.
Auf diesen heiteren Tag folgte nun auch eine ruhige und sowohl gewitter- wie alarmfreie Nacht.

Besucher machen immer Freude: Wenn nicht beim Kommen, dann beim Gehen.

(aus Portugal)

    Heute war also Mittwoch, Besuchertag. Hannes Wagner hatte dankenswerterweise den schwierigen Job des Tagesverantwortlichen übernommen. Mit Schaudern dachten wir zurück an den Besuchertag des letzten Jahres. Auch er hatte so sonnig angefangen, bis dann um 7Uhr… ; aber das ist eine andere Geschichte und nachzulesen in meinem Bericht des letzten Jahres.
Der Vormittag war ausgefüllt mit dem Aufräumen von Lager und Zelten, sowie Holz holen usw. Mittags gab es dann lediglich Quark, gekochte Eier und Brot. Anschließend gingen wir noch baden. Um 17 Uhr konnten wir dann die ersten Besucher begrüßen und schon begann man mit dem Grillen der Würstchen. Nach geringfügigen Anfangsschwierigkeiten (3 mal fängt das Öl Feuer) ging dann aber alles glatt.
Nach dem guten Essen besichtigten viele der Eltern noch den malerischen Simssee, doch als sie wieder zurück im Lager waren, war es schon wieder Zeit, sich zu verabschieden.
Am Abend sieht Reinhold die Wimpelklauer, allen voran Helmut Kauer, noch im nahegelegenen Dorf im Gasthof sitzen, wo sie den Angriff auf das Lager planen. Leider wird er entdeckt, kann aber glücklicherweise entkommen und uns warnen, so daß wir die Nachtwanderung, die auf heute angesetzt war, noch absagen können. Später in der Nacht ist dann Helmuts Stimme wie von einem Funkgerät aus dem Wald zu hören, einen unverständlichen Code quakend. Fieberhaft wird die Gegend abgesucht, fast das ganze Lager ist in Aufruhr, als dann auch noch deutlich die Worte: „Attacke!!“ und „Reingefallen!!“ zu hören sind. Dann allerdings kommt einer der Suchtrupps mit einem Kassettenrekorder aus dem Wald zurück. Sofort wird er von allen begutachtet und es stellt sich schnell heraus, daß der Code nur Vokabeln sind, die Helmut auf das Band gesprochen hat. Langsam zerstreut sich die angesammelte Gruppe und da alles ruhig bleibt, gehen die meisten wieder schlafen.
Gegen 3 Uhr morgens entdeckt eine Patrouille Helmut Kauer bei den Toilletten und sofort wird Alarm geschlagen. Helmut versucht, die Aktion zu retten und stürmt unter lauten „Angriff!!“ -Rufen ins Lager. Er wird aber noch bevor er den Wimpelmast überhaupt erreichen kann überwältigt, da seine Mitstreiter erst nach und nach aus ihren Verstecken in den Büschen hervorkommen. Da diese nicht daran denken, irgend etwas zu unternehmen und sich gleich freiwillig ergeben, unterhalten wir uns noch ein wenig mit den „Angreifern“, die meisten ziehen es dank der späten Stunde aber vor, bald wieder schlafen zu gehen. Ein eigentlich recht gut geplanter, aber letztlich ziemlich mager ausgefallener Angriff der durch die Tatsache, daß er der einzige in diesem Zeltlager bleiben sollte, nicht gerade aufgewertet wird.

Enthusiasmus ist das schönste Wort der Erde.

(Christian Morgenstern)

    Bei strahlendem Sonnenschein begann dieser neue Tag im Leben unserer mutigen und allen Gefahren des täglichen Überlebens in der Wildnis trotzenden Abenteurer alles andere als hektisch.
Doch was war das? Auf einmal sah man die sonst so abenteuerlustigen Nachwuchshelden mit lautem „UUUHH!“ und „ÄÄÄH!“ und furchtbar verschrecktem Ausdruck im Gesicht aus dem THW-Zelt, das sie eben zum Essenfassen betreten hatten, zurückweichen. Langsam teilte sich die Menge und gab so den Blick frei auf einen Tisch voll bereits einen Tag alter Quarkbrote.
Nachdem sich alle mehr oder weniger gestärkt hatten, gingen wir an den See, wo auch das Mittagessen serviert werden sollte. Abermals wurde die Mahlzeit mit, diesmal noch lauterem, Gestöhne kommentiert. Es gab … die Quarkbrote, die vom Frühstück übriggeblieben waren.
Diese mußten erst aufgegessen werden, bevor der ausgezeichnete Obstsalat, bei dem man im übrigen wegen einer rosinenhassenden Minderheit (Also so wenig waren das nicht ! Anm. d. Korr.) die Rosinen nachträglich hinzufügen mußte, vertilgt werden durfte.
Nachmittags brachen wir auch schon auf zur Schnitzeljagd, die allen viel Spaß machte, da das Gelände um da Lager sehr dafür geeignet war. So jagten wir also den restlichen Nachmittag immer auf der Bonbonspur entlang über Wege und teilweise auch durch recht unwegsames Gelände. Motto: Was uns nicht umbringt macht uns härter! (Friedrich Nietzsche). Zur Krönung des Tages ging es dann um 22.30 Uhr noch auf eine anspruchsvolle Nachtwanderung, nach der viele wahrscheinlich so müde wie noch nie in diesem Zeltlager in ihren Schlafsack krochen und sofort einschliefen.

Alles in der Welt lässt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von schönen Tagen.

(Goethe)

    An diesem wieder einmal sehr warmen und sonnigen Tag wurden Gipsmasken gebastelt. Eine neue Idee, die aber auf allgemeine Begeisterung stieß. Nach einem kurzen Mittagsimbiß (Wurstbrote) wurde dann ein Tischtennisturnier veranstaltet, aus dem Bernd Werthan als überragender Sieger hervorging. Den zweiten Platz belegte der Titelverteidiger Berthold Altmann, den dritten Andreas Schechner. Beim Semmelschmarrn, den es zum Abendessen gab, meldeten sich wieder die Rosinenhasser zu Wort. Nach längerer und heftiger Auseinandersetzung gestatteten sie dem Küchenchef gnädigst, einen Topf mit Rosinen für uns zu machen.

Nichts ist dauernd als der Wechsel.

(Ludwig Börne)

    Nun war also der 8.8., der letzte „richtige“ Zeltlagertag gekommen. Die Besonderheit war bereits beim Frühstück zu spüren, es gab Obstkuchen. Vormittags gingen wir noch einmal zum Baden. Wer mittags Hunger hatte, der konnte sich bei den Resten der Obstkuchen bedienen. Am Nachmittag wurde dann noch ein Postenlauf veranstaltet, bei dem für Punkte an verschiedenen Stationen einzelne Aufgaben erledigt werden mußten. Anschließend wurde für das große Abschlußfeuer am Abend Holz geholt, das Feuerloch ausgehoben, das Holz aufgeschlichtet und die Strohpuppe aufgestellt, die Manfred Wiench und ich während des schon fast vergangenen Tages gebastelt hatten. Bei Einbruch der Dunkelheit wurde das Holz schließlich entzündet, die meisten holten ihre Schlafsacke aus den Zelten, setzten sich um das riesige Feuer und später gab es dann Feuertopf und Bowle. Ein wirklich gelungener Abend.

Jeder Abschied ist ein kleiner Tod.

(aus Frankreich)

    Heute war es also wieder soweit, der letzte Tag auf diesem Platz war angebrochen, bald hieß es Abschied nehmen von einer Gruppe, von der man in dieser kurzen Zeit ein Teil geworden war, an die man sich in dieser Zeit des gemeinsamen Zusammenlebens mehr oder weniger anpassen mußte.
Von Abschiedsschmerz war allerdings vorerst nichts zu bemerken. Erst einmal gab es genug zu arbeiten, es mußte aufgeräumt werden, die Zelte mußten abgebaut, gewaschen, getrocknet und in die Kisten und Säcke verpackt werden, kurz gesagt, die Spuren des Zeltlagers waren so weit wie möglich zu beseitigen. Als Mittagessen gab es eine Badewanne voll Quark, auf die sich alle, jeder mit einem Löffel bewaffnet, stürzten und zu essen versuchten. Natürlich ließen sich bei so einer „Quarkschlacht“ kleine Spritzer und große Flecken nicht vermeiden. Leider war der Spaß nur kurz, denn kaum war alles aufgegessen, da ging es schon wieder weiter mit der Arbeit. Müll entsorgen, alles auf den Lastwagen verladen,… Zwischen 14 und 15 Uhr war dann Abholzeit. Mit gemischten Gefühlen, teils traurig, daß die schöne Zeit wieder für ein ganzes Jahr vorbei war, teils froh, wieder nach Hause zu kommen, fuhr man Traunreut entgegen.

Wir leben um zu arbeiten.

(Graf von Zinzendorf)

    Unter diesem Motto stand der Aufräumtag am 10.10., der dieses Jahr doch relativ gut besucht war. An dieser Stelle sei noch mal denjenigen gedankt, die sich dazu aufraffen konnten, etwas Arbeitseifer für die Gemeinschaft mit einzubringen. Treffpunkt war um 9 Uhr am Pfarrheim. Hier wurde noch Werkzeug gerichtet, Müll entsorgt, Kanister und Erdnägel gesäubert, Gestänge sortiert und alles wieder in den Turm gebracht.

    Soviel zum Zeltlager 1992. Es war eine schöne Zeit, mit viel gemeinschaftlichen Unternehmungen und viel Spaß. Ich für meinen Teil freue mich jetzt schon auf das nächste Mal.

„Unglaubliche Szenen spielten sich ab, was haben wir gelacht!!!“
(Typischer Zeltlagerspruch)

Martin V. Reicheneder

Nachtrag:

Hier noch einige besonders markante Sätze aus diesem besonders markanten Zeltlager, gesammelt und aufgeschrieben von Martin Reicheneder und Lorenz Ernst:

-Sonja: „Ich hatt so Angst vorm Klo.“
-Stefanie: „Ich mach wenigstens was, im Gegensatz zu du.“
-Thomas: „Des fängt jetzt des schmolzen an.“
-Bernd: „Da ruschelt was im Gras.“
-Manfred: „Don’t please spiel herum!“
-Sonia: „Ich erkenne kein Erbarmen.“
-Markus: „Jetzt bin ich wieder voll leer.“
-Bernd: „Auf 10 Meter siehst ja die Leute nix“
-???: „Wiiench, Teeleefooon!!!“